Lago Maggiore: die „Sacri Monti“ in Piemont und am Lago Maggiore – 5 Wunder inmitten von Seen und Bergen

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Kunst und Ehrfurcht: Die Sacri Monti des Piemont und der Lago Maggiore.

Der Piemontesische Teil des Lago Maggiore und seine Täler warten mit den fünf schönsten Sacri Monti (Heiligen Bergen) Italiens auf, die von der UNESCO 2003 zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Die Sacri Monti sind ein besonderer Ausdruck der menschlichen Ehrfurcht und im Oberen Piemont scheint es beinahe einen Wettkampf um die schönste und beeindruckendste heilige Stätte gegeben zu haben. An diesem Wettkampf erfreuen sich heute die zahlreichen Besucher, die hier die Kunstwerke meist unbekannter Künstler bewundern. Ein Ganztagsausflug kann 2 Heilige Berge oder 1 Heiligen Berg und eine Besichtigung in der Nähe beinhalten.

Sacro Monte oder das Neue Jerusalem von Varallo Sesia (1486)

Es handelt sich zweifelsohne um die älteste heilige Stätte, was ihre Gründung anbelangt (1486). Mit den 50 Kapellen stellt diese christliche Akropolis eine einzigartige „heilige Stadt“ unschätzbaren Wertes dar, die mit über 800 Statuen in Ton oder Holz aufwartet. Sie befindet sich in Varallo, im Valsesia. Die Besichtigung des Heiligen Berges kann mit dem Besuch des Ortasees verbunden werden.

Sacro Monte di San Francesco in Orta San Giulio (1590)

Die heilige Stätte von Orta ist ein weiteres Zeugnis der Ehrfurcht und umfasst zwanzig mit Fresken bemalte Kapellen, einschließlich Statuengruppen aus Ton in Menschengröße, welche das Leben des Heiligen Franz von Assisi darstellen. Kann mit der Besichtigung von Orta oder mit der Besichtigung des Heiligen Berges von Varallo kombiniert werden.

Sacro Monte della SS. Trinità in Ghiffa (1591)

Die Stätte zur Heiligen Dreifaltigkeit befindet sich in einer beeindruckenden Lage über dem Lago Maggiore auf 360 Meter Seehöhe. Es handelt sich dabei um einen Barockkomplex borromäischer Konzeption, welcher den architektonischen Vorbildern der Stätten in Orta Varese nachempfunden wurde. Auf den Hängen des Monte Cargiago befinden sich etwa 200 Hektar Naturschutzgebiet, die auf zahlreichen Wegen, gesäumt von Trockensteinmauern und charakteristischen Kapellen, erkundet werden können. Sie befindet sich nördlich von Verbania und kann mit zahlreichen Besichtigungen am Lago Maggiore kombiniert werden.

Sacro Monte della Beata Vergine in Oropa (1617)

Oropa wird erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und bereits zu dieser Zeit hat es ein Heiligtum gegeben. In der heiligen Stätte zur Jungfrau wird in der alten Basilika die Schwarze Madonna, die vom Heiligen Eusebius in Oropa versteckt wurde, verehrt. Die Besichtigung der heiligen Stätte kann mit der Besichtigung von Vercelli oder des Ortasees kombiniert werden.

Sacro Monte Calvario in Domodossola (1657)

Der Mattarella, auf dem sich die Stätte zum Kreuzweg erhebt, kann auf eine lange Geschichte verweisen (1977 wurde eine urchristliche Marmorplatte aus dem Jahre 539 nach Christus entdeckt). Es wird empfohlen die Besichtigung mit dem Besuch von Domodossola, dem Herzen des Val d’Ossola, und seinem traditionellen Wochenmarkt (Samstagvormittag) zu kombinieren. 

Ganztägig – Dauer ca. 8 Stunden

Leistungen

  • 1 Ganztägige Reiseführung